sábado, 27 de diciembre de 2014

Die innige Anteilnahme I

DER MENSCHENSOHN IST GEKOMMEN UM ZU SUCHEN, WAS VERLOREN IST. Lk 19, 10
Die innige Anteilnahme I
1.- DAS EINZIGE, DAS ER VERDIENT. Wenn der Mensch etwas verdient hat, ist es Anteilnahme (compassio). Keine Preise, keine Loblieder, keine Ehrerbietungen, sondern Barmherzigkeit. Keine Verachtung, keine Ausgrenzung, keine Tortur, sondern Anteilnahme. Die Nähe zum Menschen, uns einlassen und hineingeben in sein Leben, führt uns dazu, ihn zu verstehen, zu begreifen, ihn anzunehmen, denn unsere menschliche Geschichte besteht aus vielen Fehlern und Misserfolgen. Wenn das Böse tiefe Wurzeln geschlagen hat und uns diese Anteilnahme schwer fällt, genügt es, der kompletten Geschichte des Menschen nachzugehen, der der Tyrannei des Bösen unterworfen ist, von der Gegenwart zurück in die Vergangenheit, um die Abscheu, den Widerstand, den Hass, die Verachtung, die Abneigung, den Widerwillen zu überwinden (während die Rechtssprechung ihre Aufgabe verrichten muss, wenn es denn erforderlich ist). Der Mensch – immer Mensch, nie Monster – bleibt des Mitgefühls würdig. Wie oft hätte es genügt, rechtzeitig Liebe, Anteilnahme, Barmherzigkeit, Zärtlichkeit zu erfahren, damit der Mensch nie zur Bestie hätte werden können.

Das menschliche Wesen, das wir so oft meditiert haben, seine Verwaistheit, seine Einsamkeit, seine innere Leere, seine Zerbrechlichkeit, seine Unsicherheit, seine Endlichkeit haben Gott im Innersten bewegt: “Mein Herz wendet sich gegen mich, mein Mitleid lodert auf” (Hosea 11, 8ff) bis zu dem Punkt, dass die Barmherzigkeit über die Strafandrohung siegt. Seine Liebe kehrt immer zum Mitgefühl und zur Zärtlichkeit zurück. “Ist mir denn Efraim ein so teurer Sohn oder mein Lieblingskind? Denn sooft ich ihm auch Vorwürfe mache, muss ich doch immer wieder an ihn denken. Deshalb schlägt mein Herz für ihn, ich muss mich seiner erbarmen. (Jer 31,20; Jes 49, 14ff; 54,7). Weil der Mensch die Barmherzigkeit und die Treue Gottes kennen gelernt hat, ist er fähig, diese Liebe zu erbitten, die alle Blöβe und Bedürftigkeit bedeckt, und Anteilnahme bietet, jenseits allen Rechtes und aller Gerechtigkeit. Diese Bitte aus den tiefsten Tiefen des Unglücks heraus kann sich nur an Gott richten, den Vater der Barmherzigkeit: “Weise uns in unserem Elend nicht zurück, habe Erbarmen mit uns in deiner groβen Huld; nur dein unendliches Erbarmen tilgt unsere Sünden. So dass uns, wenn wir vor dir in deiner Herrlichkeit stehen, der Schutz deines einzigen Sohnes zuteil wird, weit entfernt von der verdienten Verurteilung, und wir nicht bestraft werden wie schlechte Diener. Ja, Meister und allmächtiger Herr, erhöre unser Flehen: wir kennen keinen, der ist wie du. Wir rufen deinen Namen an, denn du bist, der alles in allen bewirkt, und bei dir sind wir in Sicherheit”. [1]

2.- DAS ANGESICHT DER ANTEILNAHME UND BARMHERZIGKEIT.
Gott ist dem Menschen zugewandt, weil er das Werk seiner Hände mit groβer Barmherzigkeit liebt, denn “Jahwe ist ein barmherziger (sanftmütiger, zärtlicher – Rahum) und gnädiger (Hanum) Gott, langmütig, reich an Huld (Hesed) und Treue (Emet) …(Ex 34,6ff)”. Deshalb sieht und hört er den Schrei der Menschheit und kennt die Existenzangst, den Faustschlag der Sünde, die tödliche Wunde des Bösen. “Ich habe das Elend meines Volkes … gesehen und ihre laute Klage … habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid. … Darum habe ich beschlossen, euch … zu befreien”. (Ex 3, 7ff) Gott ist voller Mitleid und Erbarmen, seinem Plan der Liebe treu, der das Leben des Menschen ernst nimmt bis hin zu dem Punkt, es selbst anzunehmen, sein eigen zu machen, indem er Menschensohn wird. Er vergisst den Schrei des Armen nicht und lässt die Hoffnung des Demütigen und Bedürftigen nicht scheitern (Psalm 9). Er antwortet auf unser Schreien mit seiner mitfühlenden Gegenwart, die sagt: “Hier bin ich, hier bin ich” (Jes 65, 1) und sich den Menschen in die Hände gibt aufgrund seiner Anteilnahme und zärtlichen Zuwendung, sogar einer von uns wird und unser selbes Schicksal erleidet.

Gott hat die Nacht und das Chaos besiegt durch die Anteilnahme; er hat die Härte, die Distanz, die Gefühlskälte, die Steifheit mit dem innigen Mitgefühl durchbrochen. Er hat unsere widerspenstige Gleichgültigkeit und Distanz mit der treuen und zärtlichen Barmherzigkeit gebeugt, mit der unbesiegbaren Anteilnahme. Der “Menschensohn”[2] ist das Angesicht der göttlichen Barmherzigkeit. Er hat die Menschenmengen aufgenommen, die vom Leben weniger Verwöhnten, die Kranken, die Sünder, alle, die einsam waren, ungeliebt, die sich in dichten Nebeln verirrt hatten … Jede Geste des Sohnes ist Anteilnahme, Barmherzigkeit, Treue, Zärtlichkeit vor allem gegenüber dem Schwachen und dem, der weder in die Nacht noch in die Lüge oder in die hartnäckige Verkrümmung des Bösen flieht. Seine Anteilnahme an uns lieβ ihn zum Rückweg zum Vater werden, der reich an Erbarmen ist. Somit ist die Anteilnahme, die Angesicht, Zeichen, Geste, Fleisch wurde in Jesus, der Rückweg. Deshalb wird nur der, der den Armen liebt und sich auf seine Seite stellt, zu seiner Rechten sitzen beim Hochzeitsmahl des Lammes (Mt 25, 31-46). Jesus, der “barmherzige Hohepriester” (Hebr 2, 17), ist das Angesicht der zärtlichen Anteilnahme, der innigen Barmherzigkeit.

3.- ANTEILNAHME ERWECKEN.
Als Gottessohn und Menschensohn (Daniel 7, 13-14; Johannes 1, 14; 1 Johannes 4,2) wird Jesus Christus sichtbar und bleibt gleichzeitig im Verborgenen, ohne sich hervorzuheben, ohne Bedeutung, denn er offenbart uns die innige Barmherzigkeit, die hinabsteigt, entgegenkommt. Dies ist das apophatische Geheimnis der Menschwerdung: Der unsichtbare Gott wird sichtbar, aber gleichzeitig verbirgt er sich, er zeigt uns, wer Gott ist, und verschleiert ihn in derselben Armut, in der er sich kundtut; er verbirgt sich, der die Anteilnahme selbst ist, in der Kleinheit eines neugeborenen Kindes. Denn es war notwendig, die ausgetrocknete, wasserlose Erde aufzuweichen, und es wird die Kleinheit des neugeborenen Geschöpfes sein, sein bedürftiges, bettelndes Weinen, seine unschuldigen Tränen und sein Lachen, das schlagartig den Raureif und den Tau der Nacht trocknen wird. Weder tremens noch fascinans - weder durch Furchteinflöβen, noch durch leuchtende Anziehungskraft. Gott nimmt am Menschen Anteil, und dies bewegt und erstaunt uns, aber das wirklich Unvermutete, das völlig Neue und Unerwartete für den Menschen ist, Anteil an seinem Gott und Herrn nehmen zu können. Er wollte, dass wir mit ihm mitfühlen, dass wir für ihn dieselbe Zärtlichkeit empfinden, die Er als Vater für uns empfindet, dass wir unseren Stolz und Hochmut vor dieser Kleinheit ablegen, die so viel Zärtlichkeit hervorruft, die alle Gewalt erstarren lässt! Gott wollte leiden, erleiden, und Gegenstand des Mit-leids, des Mitgefühls werden. Von Hirten, von Weisen, von seinen eigenen Eltern … ebenso wie eines Tages von einem Dieb, von römischen Hauptmännern, von seinen eigenen Freunden, von seiner Mutter, von einer groβen Menschenmenge (Jes 52, 1-12) … Ohne Widerstand, ohne Auflehnung nimmt er das Leiden aus Mitgefühl uns gegenüber an. Seine Geburt hinterlieβ diese Spur in der Zeit. Ebenso wie sein Tod und seine Auferstehung.

Er wollte, dass es so ist. So hat es der Sohn im Schoβe der Dreieinigkeit akzeptiert, so hat es der Vater akzeptiert (Joh 3, 16; Phil 2, 6-11). Ein Gott, der es nicht für unter seiner Würde befindet, sich in dieser Art zu sehen, so verachtet, klein, allein, verletzt, der zum Mitgefühl anstatt zur Furcht einlädt, ein Gott, der diesen dramatischen Weg gehen wollte, ist in sich selbst ein wahrhaft mitfühlender Gott, von Barmherzigkeit durchdrungen und würdig, geliebt zu werden.

4.- DER WEG DER ANTEILNAHME.
Dieser Welt, gefangen in der Macht- und Wegwerfkultur, im schrankenlosen Konsum, der keine Rücksicht auf den anderen nimmt, weil er um sich selbst kreist, wurde von diesem Menschensohn widersprochen, klein und winzig, bedürftig und geduldig, ein Baby, das unser Mitgefühl weckt - wobei Er selbst der Mitfühlende ist -, indem er sich uns nähert und unsere Armut annimmt. Der Kleine, der seine “Hand in die Höhle der Schlange” strecken wird (Jes 11, 8), wird uns von der Krippe aus die Worte wiederholen, die er in der Synagoge von Nazareth verkündet hat: “Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe” (Lk 4, 18). Vielleicht ist die Kraft der Schwachen das Zeichen, das uns den Weg weist, dem wir folgen sollen. Unsere als Märtyrer hingerichteten Brüder und Schwestern bringen das Licht in diese Welt voller Hass und Rache, die endlosen Reihen von Männern, Frauen und Kindern, die mit ihren wenigen Habseligkeiten die Grenze zwischen Irak und Syrien überqueren auf der Suche nach einem Zufluchtsort, der Tod der Gläubigen, die in der Moschee durch die Hand ihrer eigenen Brüder sterben aufgrund eines Bruderhasses, die Menschen in den auf den Meeren oder an unzugänglichen Küsten verirrten Flüchtlingsbooten, jeglicher entmutigte Bedürftige, der sich aufgrund seiner Herkunft, seiner Lebensumstände, seiner Religion oder seiner Kultur gezwungen sieht, auf den Straβen unserer Groβstädte zu leben, all dies sollte uns zur Anteilnahme bewegen und unser Leben als Menschen, die wir mit einem mächtigen Apparat von Sicherheiten leben, verwandeln. Er ist gegenwärtig, in ihnen, und zeigt uns den Weg.

Der dem Menschen zugewandte Gott, damit der Mensch zu Gott zurückkehrt, hat den Rückweg aufgezeigt, vom ersten Augenblick an,von seinen ersten Kindestränen an, von seinen ersten Entbehrungen und Unsicherheiten an: die compassio, die Anteilnahme. Weil er Gottessohn ist, kommt er, um uns die Anteilnahme zu schenken, die wir verdienen; weil er Menschensohn ist, weckt er in denselben Menschen die Anteilnahme, der Er als solcher verdient. Erforschen wir die Wege des Mitgefühls, der Anteilnahme, zu denen Er uns von der Krippe aus aufruft, und gehen wir ihnen nach. Im Gebet sowie durch offensive und gewagte Aktionen, beginnend mit Beziehungen in unserer unmittelbaren Nähe, bis hin zu sozialen und politischen Engagements, vom Kleinen bis hin zum Relevanten, von dem, was man nicht sieht, bis hin zum allerseits Offensichtlichen. Gehen wir dem Weg der Anteilnahme nach, erforschen und folgen wir den Spuren – konkret, radikal, verwandelt – die der hinterlassen wird, den wir jetzt als neugeborenes Kind betrachten. Er wird uns zum Menschen führen, dem von ihm so sehr geliebten Geschöpf, und zum Vater, der mit Barmherzigkeit über alle seine Kinder wacht.

Ein glückliches Fest der Geburt des Mitfühlenden und Barmherzigen!

In Verbundenheit mit allen Menschen, besonders denjenigen, die am meisten Anteilnahme, Zärtlichkeit und Barmherzigkeit brauchen.




[1] Hl. Maximus der Bekenner, Discurso ascético; PG 90, 912 (Übersetzung aus dem Spanischen)
[2] Geheimnisvoller Titel, seit jeher im Gedächtnis des Volkes Israels verankert. Wir haben diese Worte verstanden. Es ist Gott, der herabsteigt und einer von uns wird, ein Sohn der Menschen, trotz seiner Gottheit. Trotz seiner Gottheit? Nein, nur Er konnte so Groβes vollbringen. Gott und Mensch sein. Und gerade als Menschensohn wird er uns die erhabene und barmherzige Liebe des Vaters offenbaren.

martes, 23 de diciembre de 2014


Az Emberfia ugyanis azért jött, hogy megkeresse és megmentse, ami elveszett (Lc 19,10)

Gyengéd könyörület 1
1.     Az egyetlen, amit az ember érdemel. Ha valamit érdemel az ember, az szánalom. Nem kitüntetést, nem dícséretet, nem imádatot, hanem irgalmat. Nem alábecsülést, nem elhagyást, nem kínzást, hanem együttérzést. Az emberközelség, az emberi élettel való elköteleződés és részvét hozzásegít, hogy megértsük, felkaroljuk az embert, mert sorsunk sok szenvedésből és törésből áll. Amikor a rossz mély gyökeret vert bennünk és nehéz irgalmat gyakorolnuk, elég ha visszatekintünk a rossz hatalma alá került ember teljes élettörténetére, a jelentől a múltba haladva, hogy félre tudjuk tenni az undort, a gyűlöletet, a lebecsülést, a viszolygást, az ellenérzést (az igazságszolgáltatás végezze a dolgát, ha kell). Az ember mindig – mindig ember, sohasem szörnyeteg – könyörületet érdemel. Hányszor lett volna elég, ha időben kapott volna szeretetet, együttérzést, irgalmat, gyengédséget, hogy ne váljék vadállattá!
Az ember bélyege, amit annyiszor átelmélkedtünk, az árvaság, a magány, az üresség, a bizonytalanság, a nyomor, a végesség megindította az Isten szívét: “szívem megváltozott bensőmben és szánakozásom is felgerjedt” (Óz 11,8); olyannyira, hogy a szánalom felülkerekedett a büntetésen. Szeretete mindig könyörülethez és gyengédséghez vezet “Hát nem drága fiam nekem Efraim, vagy nem dédelgetett gyermekem, hogy ahányszor csak szólok hozzá, mindig újra tekintettel vagyok rá? Ezért indul ferl bensőm miatta; irgalommal irgalmazok neki.” (Jer 31,20; Iz 49,16; 54,7) Az ember megtapasztalta Isten irgalmát és hűségét, ezért folyamodik ahhoz a szeretethez, amely minden mezítelenséget és hiányosságot betakar és olyankor is megkönyörül, amikor jog vagy igazság szerint nincs jótálló. A szerencsétlenség okozta helyzetekben felfakadó könyörgés egyedül az irgalmas Istenhez fordulhat. “Ne taszítsd el nyomorúságunkat; hanem légy irgalmas hozzánk nagy kegyelmességedben; csak a Te végtelen irgalmad törli el bűneinket. Amikor tehát megjelenünk előtted dicsőségedben, távolról sem ítélet, hanem egyszülött Fiad védelme vár ránk és nem ítélsz majd el, mint haszontalan szolgát. Bizony, mindenható Urunk és Mesterünk, hallgasd meg könyörgésünket: nincs más Hozzád hasonló. Hozzád folyamodunk, mert te viszel végbe mindent mindenben és melletted biztonságban vagyunk.” (Hitvalló Szent Maximosz)

2.     A szánalom és irgalom arca. Az Isten az ember felé fordul, mert irgalmasan szereti kezének művét, mert “Yahve irgalmas (rahum), kegyes (hanum), hosszan tűrő és nagy könyörületességű (hesed), hűséges (emet), megtartja irgalmát (hesed) … (Kiv 34,6). Látja és meghallgatja az ember kiáltását, ismeri a lét szorongatását, a bűn csapását, a rossz ejtette halálos sebet. “Láttam népem nyomorúságát…, hallottam kiáltását… és ismerem szenvedését. Leszálltam tehát, hogy megszabadítsam…“ (Kiv 3,7-8) Isten szánakozó szívű és irgalmas, hűséges szerető elrendeléséhez, komolyan veszi az embert, olyannyira, hogy magára ölti, átöleli, Emberfiává lesz. Nem feledkezik meg a szegény sóhajáról, nem hagyja, hogy az elnyomott és szorongatást szenvedő reménysége csorbát szenvedjen (9. zsoltár). Jajkiáltásunkra együttérző jelenlétével válaszol, mondván: “Ime itt vagyok, íme itt vagyok.” (Iz 65,1) Könyörületből és gyengédségből odaadja magát az embernek, eggyé válik közülünk és magára veszi sorsunkat.
Isten szánakozó szíve legyőzte az éjszakát és a káoszt; gyengéd könyörülete megtörte a keménységet, a távolságot, a ridegséget, a merevséget. Gyengéd irgalmával és legyőzhetetllen könyörületével letiporja makacs közömbösségünket és távolságunkat. Az Emberfia az isteni irgalmasság Arca. Sokakat fogadott magához, az élet legkevésbé kedveltjeit, a betegeket, bűnösöket, magányosakat, azokat, akiket nem szeretnek, akik egy nap elvesztek a sötét fellegek között… A Fiú minden gesztusa együttérző, irgalmas, hűséges, gyengéd – különösen a gyengék iránt, akik védtelenek az éjszakában, a hazugság közepette, a rossz makacs tévútján. Irántunk való szánalma Úttá tette őt, amelyen visszatérhetünk a nagy irgalmú mennyei Atyához. A könyörület testet öltött, jellé, gesztussá vált Jézusban, arcot kapott; ő a visszaút. Ezért cask az ülhet a jobbjára a Bárány Menyegzőjén, aki  szereti és védelmezi a szegényt (Mt 25,31-46). Jézus, az “irgalmas főpap” (Zsid 2,17) a gyengéd könyörület és a szívből jövő irgalom arca.

3.     Szánalomra indít. Az Isten Fia és Emberfia (Dn 7,13-14; Jn 1,1; 14; 1Jn 4,2). Jézus Krisztus láthatóvá lett, de egyúttal rejtve maradt, jelentéktelen és érdektelen, mert lealacsonyodásával, megalázkodásával nyilatkoztatja ki számunkra a szívből jövő irgalmat. Ez a Megtestesülés apofantikus titka: a láthatatlan Isten megjelenik, de rejtve marad, megmutatja Isten mibenlétét és látható szegénységével el is fedi azt; a Megtestesült egy újszülött csecsemő kicsinysége mögé rejtezik. Meg kellett puhítani a kiaszott földet, s az újszülött kicsinysége, szomjas és könyörgő sírása, ártatlan könnyei és nevetése képes felszárítani a éjszaka derét és harmatát. Nem félemetes és rettenetes. Isten megkönyörül az emberen – ez megindít, ámulatba ejt bennünket, de ami valóban meghökkentő, ami igazán váratlan és új az ember számára az az, hogy szánakozhat Urán Istenén.  Isten azt akarja, hogy megszánjuk őt, hogy ugyanazt a gyengédséget érezzük iránta, amit az Atya érez irántunk; hogy vessük le büszkeségünket, vadságunkat ez előtt a csöppség előtt, aki szánalomra indít és megállít minden erőszakot. Isten szenvedni, kínlódni akart, hogy szánalmat ébresszen bennünk. A pásztorok, a bölcsek, a saját szülei…aztán egy napon a jobb lator, a római katonák, a barátai, Anyja, a tömeg (Iz 52,1-12)… Ellenkezés, ellentmondás nélkül elfogadja a szenvedést irántunk való könyörületből. Születése ezt a nyomot hagyta az időgben. Halála és feltámadása is.
Ő akarta, hogy így legyen. A Fiú elfogadta a Szentháromság ölén, az Atya vállalta (Jn 3,16; Fil 2,6-11). Isten nem átallotta ilyennek látni magát: megalázottnak, kicsinynek, magányosnak, sebzettnek – mint aki inkább szánalmat érdemel, semmint félelmet. Isten maga is át akarta élni ezt a tragikus önkívületet, valóban könyörületes Isten, Nagy irgalmú, szeretetre méltó.

4.     A könyörület útja. Az erő és átmenetiség kultúrájával átitatott világnak, melyben a határtalan vágyak között élő és önmagába forduló ember nem veszi figyelembe a másikat, ellentmond a kicsiny, apró, szükséget szenvedő, szánalomra méltó emberkölyökként eljövő Emberfia, a Könyörületes, aki magára veszi nyomorúságunkat. Ez a csecsemő, aki “kezét az áspiskígyó üregébe dugja” (Iz 11,8), a jászolból ugyanazokat a szavakat mondja, amiket a názáreti zsinagógában: “Az Úr Lelke van rajta: azért kent föl engem hogy örömhírt vigyek a szegényeknek, elküldött, hogy szabadulást hírdessek a foglyoknak és látást a vakoknak, hogy szabadon bocsássam a megtörteket és hirdessem az Úr kedves esztendejét.” (Lk 4,18). A gyengék erőssége mutatja meg számunkra a követendő utat. Mártírként lemészárolt testvéreink hozzák a Fényt ebbe a gyűlöletet és bosszút lihegő világba; azok a férfiak, nők és gyermekek, akik menekülést keresve kis batyujukkal egymás után lépik át Irak és Szíria határát; a mecsetben imádság közben hittestvéreik keze által, a káini gyűlölet áldozataivá lett halottak; a lélekvesztőkön tengerbe fúlt vagy elérhetetlen partoknál odaveszett csavargók; a fajuk, társadalmi helyzetük, vallásuk, kultúrájuk miatt nagyvárosaink utcáin tengődő elgyengült ember kellene, hogy szánalmat ébresszen bennünk és megváltoztassa az életünket nekünk, akik biztonságban élünk. Adja meg nekünk az Úr, hogy észrevegyük és szolgáljuk Őt, mert Ő ott van közöttük és utat mutat nekünk.
Isten, aki azért fordul az ember felé, hogy az ember visszatérjen Hozzá, kezdettől fogva, az első gyermeksírástól, az első szükségtől és bizonytalanságtól kezdve kijelölte a visszavezető utat: a szánalmat. Isten Fia, ezért elhozza nekünk a szánalmat, amit érdemlünk; Emberfia, ezért az emberekből szánalmat vált ki. Kutassuk és járjuk az együttérzés útjait, amelyekre a jászolból hív bennünket. Imádságtól a legharciasabb és legvakmerőbb tettig, legközelebbi kapcsolatainktól a társadalmi és politikai kötelékekig,  kicsitől a jelentősig, láthatatlantól a szembetűnőig. Járjuk az együttérzés – konkrét, radikális, átformáló – útjait; kutassuk és kövessük Annak nyomát, akit most kisdedként szemlélünk. Ő elvezet majd bennünket az emberhez, a szeretett teremtményhez és az Atyához, aki irgalmasan vigyáz minden gyermekére.

Áldott Karácsonyt, megszületett a Szánakozó szívű és Irgalmas!

Minden emberrel egységben, különönsen azokkal, akik legjobban rászorulnak az együttérzésre, a gyengédségre és a könyörületre

M. Prado és a Megtérés Közösség



Carta de Navidad - 2014


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EL HIJO DEL HOMBRE VINO A BUSCAR
LO QUE ESTABA PERDIDO  Lc 19, 10

La tierna compasión I 

1.- EL ÚNICO MÉRITO. Si algo se merece el hombre es compasión. Ni premios, ni alabanzas, ni adoración, sino misericordia. Ni desprecios ni abandonos ni torturas, sino compasión. La cercanía al hombre, la implicación y complicación con su vida nos lleva a entenderle, a comprenderle, a abrazarle, porque nuestra historia humana está hecha de muchos yerros y quebrantos. Cuando el mal ha echado raíces profundas y se nos hace difícil esta compasión, basta recorrer la historia completa, desde el presente hacia el pasado, del hombre sometido a la tiranía del mal para suspender el asco, la resistencia, el odio, el desprecio, la repulsión y la repugnancia (que la justicia haga su papel, si ha de hacerlo). Siempre será el hombre –hombre siempre, nunca un monstruo- digno de compasión. ¡Tantas veces habría bastado el amor a tiempo, la compasión, la misericordia y la ternura para que el hombre nunca llegara a ser una fiera!
La estampa humana, que tantas veces hemos meditado, su orfandad, su soledad, su oquedad, su infirmitas, su precariedad, su  finitud,  han conmovido las entrañas de Dios: “se revuelve su corazón dentro de él, sus entrañas se conmueven”(Os 11, 8ss) hasta prevalecer la misericordia sobre el castigo. Su amor siempre recurre a la compasión y a la ternura. “¿Es, pues, para mí Efraín un hijo tan querido, un niño tan mimado, para que, cuando tantas veces trato de amenazarle, me enternezca su memoria, se conmuevan mis entrañas y no pueda menos de desbordarse mi ternura?” (Jer 31, 20; Is 49, 14ss; 54, 7).
Porque el hombre ha conocido la misericordia de Dios y su fidelidad es capaz de implorar ese amor que cubre toda desnudez y carencia, que ofrece compasión cuando parece no haber derecho ni justicia que la avale. Esa plegaria urgida por las condiciones últimas que impone la desgracia solo puede elevarse a Dios, Padre de misericordia. “No rechaces nuestra condición miserable: al contrario, ten compasión de nosotros por tu gran misericordia; solo tu infinita misericordia borra nuestros pecados. Por eso, al presentarnos ante ti, en tu gloria, lejos de merecer la condena, obtendremos la protección de tu Hijo único, y no seremos condenados como malos servidores. Sí, Maestro y Señor todopoderoso, escucha nuestras súplicas: no conocemos otro como tú. Invocamos tu nombre, ya que tú eres el que obra todo en todos, y cerca de ti nos encontramos seguros”[1].

2.- EL ROSTRO DE LA COMPASIÓN Y LA MISERICORDIA. Dios está vuelto hacia el hombre porque ama con misericordia la obra de sus manos, pues, “Yahveh es un Dios de ternura (Rahum) y de gracia (Hanum), lento a la ira y abundante en misericordia (Hesed) y fidelidad (emet), manteniendo su misericordia (hesed)… (Éx 34, 6ss)”. Por eso Él ve y oye el clamor humano y conoce la angustia de la existencia, el golpe seco del pecado, la mortal herida del mal. “He visto la miseria de mi pueblo. He prestado oído a su clamor… conozco sus angustias. Estoy decidido a liberarlo” (Ex 3, 7ss) Dios es compasivo y misericordioso, fiel a su designio de amor, que toma en serio la vida del hombre hasta el punto de asumirla y abrazarla haciéndose Hijo de Hombre. No olvida el gemido del pobre ni dejará fracasar la esperanza del humilde y necesitado (Salmo 9). Él responde a nuestro grito con su presencia compasiva, diciendo “Aquí estoy, aquí estoy” (Is 65, 1) y rindiéndose al hombre por su compasión y su ternura hasta hacerse uno de los nuestros y correr nuestra misma suerte.
Dios ha vencido la noche y el caos a través de la compasión; ha roto la dureza, la distancia, la frialdad, la rigidez con la tierna compasión. Ha doblegado nuestra resistente indiferencia y distancia con la fiel y tierna misericordia, con la invencible compasión. El “Hijo de Hombre”[2] es el Rostro de la misericordia divina. Acogió a las multitudes, a los menos agraciados de la vida, a los enfermos, a los pecadores, a los que estaban solos, a los no amados, a los que se perdieron en un día de densos nubarrones… Todo gesto del Hijo es compasión, misericordia, fidelidad, ternura sobre todo hacia el débil y hacia el que no se ampara ni en la noche, ni en la mentira, ni en la tozuda torcedura del mal. Su compasión hacia nosotros le llevó a ser Camino de regreso hacia el Padre, rico en misericordia. Así, la compasión, hecha rostro, señal, gesto, carne en Jesús, es el camino de retorno. Por eso, solo el que ame al pobre y le sostenga será sentado a la derecha en el banquete de Bodas del Cordero (Mt 25, 31-46). Jesús, “Sumo Sacerdote misericordioso” (Heb 2, 17), es el Rostro de la tierna compasión, de la misericordia entrañable.

3.- PROVOCAR A COMPASIÓN. Hijo de Dios e Hijo de Hombre (Daniel 7, 13-14; Juan 1, 1, Juan 1, 14; 1 Juan 4, 2), Jesucristo, se hace visible y a la vez oscuro, sin relieve, sin importancia, porque nos revela la misericordia entrañable abajándose, condescendiendo. Este es el misterio apofático de la Encarnación: el Dios invisible se hace visible pero a la vez se oculta, nos muestra quién es Dios y lo vela en su misma manifestación de pobreza; se oculta, la Compasión misma, en la pequeñez de un niño recién nacido. Porque era necesario ablandar la tierra reseca y sin agua, y la ablandará la pequeñez de la criatura recién nacida, su llanto menesteroso y mendigo, sus lágrimas inocentes y su risa que seca repentinamente la escarcha y el rocío de la noche. Ni tremens ni fascinans. Dios se compadece del hombre y esto nos conmueve y asombra pero lo insospechado realmente, lo totalmente nuevo e inesperado para el hombre, es poder compadecerse él de su Dios y Señor. ¡Él quiso ser compadecido, que sintiésemos por Él la misma ternura que Él sentía como Padre por nosotros, que depusiésemos nuestros orgullos y fierezas ante esta pequeñez que provoca tanta ternura, que paraliza toda violencia! Dios ha querido sufrir, padecer, y ser compadecido. Por unos pastores, por unos sabios, por sus propios padres… como un día lo será por un ladrón, por centuriones romanos, por sus propios amigos, por su Madre, por toda una muchedumbre (Is 52, 1-12)… Sin resistencias, sin rebeldías, asumiendo el sufrimiento por compasión hacia nosotros. Su Natividad dejó esta huella en el tiempo. Su muerte y resurrección también.
Así ha querido Él que sea. Así lo aceptó el hijo en el seno trinitario, así lo asumió el Padre ( Jn 3, 16; Flp 2, 6-11). Un Dios que no desdeña verse así, de tal modo despreciado, pequeño, solo, herido, que invita a la compasión más que al temor, un Dios que ha querido pasar por este trance dramático, es en sí mismo un Dios verdaderamente compasivo, transido de misericordia y digno de ser amado.


4.- EL CAMINO DE LA COMPASIÓN. Este mundo retenido en la cultura de la fuerza y del descarte[3], en los deseos sin límites, que no tiene en cuenta al otro porque está curvado sobre sí mismo, ha sido contradicho por este Hijo de Hombre, pequeño y menudo, necesitado y paciente, cachorro humano que suscita nuestra compasión, siendo Él mismo el Compasivo, al acercarse y asumir nuestra indigencia. Este pequeño, que “meterá la mano en la hura del áspid” (Is 11, 8), desde el pesebre nos vuelve a decir las palabras que proclamó en la sinagoga de Nazaret: “El Espíritu del Señor está sobre mí, porque me ha ungido para anunciar a los pobres la Buena Nueva, me ha enviado a proclamar la liberación a los cautivos y la vista a los ciegos, para dar la libertad a los oprimidos y proclamar un año de gracia del Señor” (Lc 4, 18)Tal vez la fuerza de los débiles es la señal que nos muestra la ruta a seguir. Son nuestros hermanos masacrados como mártires los que traen la Luz a este mundo repleto de odios y venganzas, es la fila de hombres, mujeres y niños, con pocos enseres cruzando la frontera entre Irak y Siria buscando refugio, es la muerte de los que orando en la mezquita mueren a manos de sus mismos hermanos a causa de un odio cainita, son los vagabundos de las pateras perdidas en el mar o frente a costas inaccesibles, es cualquier débil abatido en las calles de nuestras grandes ciudades por su raza, su condición social, su religión, su cultura, lo que debería movernos a compasión y transformar nuestra vida de hombres con seguros potentes. Que nos sea concedido el don de verle y servirle porque Él está ahí, en ellos, mostrándonos el camino.
El Dios vuelto hacia el hombre para que el hombre vuelva a Dios ha trazado el camino de retorno, desde el primer instante, desde los primeros llantos infantiles, desde las primeras penurias y precariedades: la compasión. Porque es Hijo de Dios viene a darnos la compasión que merecemos; porque es Hijo de Hombre, de los mismos hombres suscita la compasión que Él se merece como tal. Escudriñemos los caminos de compasión a los que Él, desde el pesebre, nos llama y surquémoslos. Desde la oración a la acción más combativa y arriesgada, desde nuestras relaciones más cercanas a los compromisos sociales y políticos, desde lo pequeño a lo relevante, desde lo que no se ve hasta lo más evidente. Surcaremos el camino de la compasión escrutando y siguiendo las huellas –concretas, radicales, transfiguradoras- que irá dejando el que ahora vemos como un Niño recién nacido. Él nos guiará hasta el hombre, criatura por Él tan amada, y hasta el Padre que vela con misericordia por todos sus hijos.

¡Feliz Natividad del Compasivo y Misericordioso!

Unidas a toda persona humana, especialmente a aquellas que necesiten más compasión, ternura y misericordia.



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[1] San Máximo el Confesor Discurso ascético; PG 90, 912
[2] Misterioso título, arcano en la memoria del pueblo de Israel. Nosotros hemos comprendido esas palabras. Es el Dios que desciende y se hace uno de los nuestros, un hijo de hombre, a pesar de su condición divina ¿a pesar de su condición divina? No, solo Él podía hacer tanto. Ser Dios y ser hombre. Será como Hijo de Hombre como nos revele el amor excelso y misericordioso del Padre
[3] Papa Francisco, Audiencia del 26 de Nov.  de 2014, Ciudad el Vaticano, Roma.

miércoles, 30 de abril de 2014

Carta de Comunión Pascua 2014

MIRAD A MI SIERVO (Is 42, 1)
CARTA DE COMUNIÓN PASCUA 2014
La salvación de un descenso

ABORRECEMOS LAS SERVIDUMBRES, EL ABAJAMIENTO, LA ESCLAVITUD
Fue la rebeldía primera, la de ángeles y hombres. “No serviré” (Jer. 2, 20). Nos defendemos de la tutela de otro, de las paternidades, los sometimientos, sobre todo, de la falta de autonomía que acontece cuando no puedo gestionarme yo misma la vida sin tener que acudir a otros. No sabemos lo que es la esclavitud ni la servidumbre humillante pero experimentamos un rechazo visceral, cultural, absoluto. Lo más triste y realmente grave es que, queriendo huir de la servidumbre, caemos en otras más ocultas y nada desdeñables, destructivas e hirientes.

Hay lejanías que se miden no a lo largo o a lo ancho sino hacia el fondo. Es nuestro hundimiento, esa dimensión de máxima humildad, de intenso contacto no solo ya con la tierra sino con lo “subterráneo”, lo ínfimo, lo escondido por “enterrado”, lo que más nos asusta de nosotros mismos. Descender es más sobrecogedor que buscar siguiendo la línea del horizonte porque es adentrarse en la muerte, en el reino del sueño eterno, con el miedo de ser “enterrado” en vida. Estas caídas hacia “abajo” son auténticos países lejanos que todos de alguna manera los hemos transitado, algunos de nosotros no podemos salir de ellos, hundidos y atrapados en nuestras mezquindades y bajezas. “Abajo” es sinónimo y paradigma de muerte, de sepulcro, de enterramiento. Y Él bajó. “Cuando nosotros estábamos perdidos y éramos incapaces de volver a ti, nos amaste hasta el extremo”[1].  

EL ABAJAMIENTO. LA OMNIPOTENCIA HUMILDE
[2]

El abajamiento de Dios hacia el hombre quizás haya sido el gesto de mayor condescendencia que hubiéramos podido imaginar en Dios. Su descendencia, su abajamiento, su empequeñecimiento, su anonadamiento, su “invisibilidad”(Ex 3, 4; Col 1, 13; Jn 1, 18), es lo más sorprendente. La Encarnación es el acontecimiento más rompedor. Dios mismo se vació en el Hijo de su divina omnipotencia. De ahí brotan todos los motivos de asombro, de contemplación, de pasmo, de incomprensión, de sorpresa, de admiración, de atracción… que el hombre pueda tener ante su Dios y Señor[3]
Desde la Encarnación todo es impensable para el hombre: su nacimiento, su niñez, su infancia, su adolescencia desconocida, su itinerancia, su amor al desvalido, su ternura y misericordia, su amor al Padre, su sometimiento a la voluntad del hombre sobre Él, su sometimiento a la voluntad de Otro, de su Padre, su filiación…
¿Era preciso que viniera?[4] 
¿Qué se abajara tanto? Pero, si no hubiera descendido a nuestras bajuras ¿nos hubiera podido recoger? La esperanza en Él se funda en este abrazo al hombre y en el haber querido asumir su pequeñez, pobreza, humildad y bajeza. Lo totalmente inesperado es que haya bajado y desde abajo nos haya querido atraer. Ha descendido a nuestra sima más profunda, no nos ha hablado desde arriba, desde el brocal, desde la altura, dando voces, instrucciones, avisos… desde lejos, sino que ha descendido para atraernos a Él. Este gesto excesivo e inesperado es sobre el que es posible fundar nuestra fe, nuestro amor y nuestra esperanza.
Su Kénosis abrazó la nuestra, la que nadie estábamos dispuestos a asumir, de la que huimos y a la que aborrecemos. Él nos abrazó en lo más bajo de nuestra condición. Fue uno más de los de abajo. Y ese abajamiento nos derrumbó, nos atrajo, nos alzó… del polvo, de la basura, donde nos hallábamos (salmo 112). Su amor al Padre y a nosotros le llevó a estos lugares, por eso “Amor ipse est notitia!”. En realidad toda la fe depositada en el Dios trinitario tiene que ver con su continua autodonación, su salida de sí, su despojamiento, en favor del hombre[5].

MIRAD A MI SIERVO. Los hombres que estaban enemistados con Dios porque le sentían ajeno (como Israel en el exilio) son de nuevo atraídos por el Siervo, es el que anudará una nueva alianza muriendo por todos, dando la vida por el pueblo perdido en el exilio. El es el término de la consolación, del abrazo de Dios con el hombre abyecto y perdido. ¡Dios está aquí!¡Está presente en esta imagen horrorosa por la que el hombre se tapa el rostro! Dios, el invisible, se muestra y sigue siendo el fascinans y el tremens! La deformación de este siervo asume la deformación humana, sin apariencia, sin aspecto atrayente, sin embargo es el que posibilita que el hombre recobre la imagen y la semejanza perdida. Al fin, el Siervo es el que de nuevo nos hace hijos. Hemos pasado de la muerte a la vida porque hemos sido amados; de la servidumbre a la libertad porque Cristo se hizo siervo y nos rescató, resucitando. ¡Este es el que nos salvó! (Fil 2, 6-8)

LA VICTORIA DE UN DESCENSO. Víctima de reconciliación Si en un primer momento nos horroriza todo lo que tiene que ver con la esclavitud y con la servidumbre ahora, mirándole a Él no podemos hacer otra cosa sino caer en el asombro, el estupor, la fascinación, la gratitud y la atracción.

Nos rinde un amor capaz de dar la vida por nosotros. Ese amor abate toda resistencia. Ese amor hecho pobre, humilde, siervo, acaba atrayéndonos a su causa que, paradójicamente, somos nosotros mismos. Un amor que se propone a aquellos que ni siquiera lo buscan (Is 65, 1b-3a)

El quicio y eje de nuestra vuelta a Dios ha pasado por un amor así, que se ha abajado hasta el extremo. Ha atraído nuestras miradas este Siervo que ha asumido nuestras servidumbres para liberarnos y ofrecernos la dignidad perdida, ser hijos (1Cor 4, 9-10). Él ha sido el inexistente para que nosotros seamos. El que al manifestarse al hombre le dijo: “Estoy aquí, soy aquel que hace ser” (Ex 3, 14), hoy lo repite lleno de oprobios, a fin de que nosotros seamos, no ya desde la omnipotencia creadora sino desde la impotencia salvadora. El amor ha vencido al pecado y a la muerte, a la servidumbre y a la esclavitud y el que por nosotros fue siervo y víctima está “coronado de gloria y honor” (Hbr 2, 9). Victor quia víctima[6]. ¡Este es el que nos salvó, el que venció a toda servidumbre del mal haciéndose víctima de reconciliación! Reconciliación con Dios y con los hombres por la vía de la pobreza y la humildad, nunca desde el papel de verdugos. Lo verdaderamente arriesgado para Dios y costoso para el hombre es que el dardo y la llama de su abajamiento nos atraviese el corazón, lo hiera y lo abrase en su Luz.

LA ALEGRÍA PERFECTA. De aquí brota la alegría perfecta. “Dichosos vosotros si hacéis esto”… “Bienaventurados los pobres, humildes, los que sufren, los…”, “Venid, benditos de mi Padre, porque tuve hambre y me disteis de comer…” La Pascua es su paso al que los nuestros acompasan. Con Él seremos pobre y siervos, víctimas y solo con Él venceremos todas las esclavitudes y todas las servidumbres que nos atenazan. Siguiendo sus pasos, uno a uno. Haciendo que el camino de descenso sea el mismo que el de exaltación[7]
. Solo así podremos experimentar la compasión hacia el que sufre y ofrecer la vida por la reconciliación, el perdón y la paz. La alegría perfecta vendrá por el camino que Él transitó por nosotros, cuando nos abajemos para lavar los pies del otro, seamos pobres y humildes, perseguidos por el poder del mal y víctimas en lugar de verdugos en toda relación humana capaz de poner al otro antes que a mí, mediadores en tantos conflictos con el fin de alcanzar la verdad, la justicia y la paz deseadas, derrocando servidumbres de pecado pasando por un siervo de todos… Por la vía del descenso, del abajamiento, de la parte del pobre, del desvalido, del humilde, con Él para que Él y por Él subamos al Padre. ¡Aleluya!¡Jesús el Siervo nos alza consigo en su resurrección y en su subida al Padre!¡Aleluya!

Feliz Pascua del Siervo, Feliz Pascua de Resurrección.

M. Prado
Monasterio de la Conversión



[1] Plegaria Eucarística sobre la Reconciliación I
[2] San Agustín, Sermón 14, 9.
[3] San Máximo el Confesor, Carta 11, PG 91, 454-455
[4] En realidad, era la gran promesa de Dios pero también la gran esperanza del hombre que no cesa de esperar a un salvador que le rescate en el momento último con una salvación definitiva, antes de que le llegue la muerte. El proceso de Kafka o Esperando a Godot, de Becket…, en la literatura más existencial o la que expresa la desesperación nihilista al rechazar la salvación necesitada; pero, ¿no es esa la más legítima pretensión humana también en el plano social y político, económico y humano? Todo hombre espera ser salvado, liberado, amado.
[5] Recuerdo la escena de una película sobre Francisco: un leproso andaba pidiendo comida mientras tocaba una campanita para que no se acercaran sino que se la arrojasen y pudiera recogerla sin contagiar. Recuerdo la cara del leproso cuando ve que Francisco no atiende a la campanita sino que desciende del caballo, se le acerca y le besa con ternura en los labios. Eso es lo inesperado. El beso –el exceso- al leproso.
[6] San Agustín, Confesiones, X, 43. 3
[7] San Agustín, Sermón 279, 7: “Marcha por el camino para que te lleve a la patria. El permanece allí adonde nos dirigimos, vino por donde regresamos; pero vino sin alejarse de allí y subió al cielo sin abandonarnos a nosotros”; San Andrés de Creta, Sermón 9, PG 97, 990-994.

domingo, 12 de enero de 2014

CARTA DE COMUNIÓN Navidad 2013

“Ha aparecido la bondad de Dios, nuestro Salvador, 
y su amor al hombre” (Tit 3, 4) 
1.- La Gracia del retorno. La lejanía de Dios nos sumió en la extrañeza más absoluta, aquella que nos hace fugitivos con respecto a Alguien y furtivos de una felicidad que parece escapársenos o que no acaba de dar frutos de vida. La vuelta no es un acto voluntarista del hombre; parte de una atracción de Dios sobre él, como una presencia de absoluto valor que acaba imponiéndose, la mayoría de las veces paulatinamente, sobre cualquier otra decisión y tendencia del hombre. Se vuelve por pura gracia y por adhesión a la gracia, cuando comprendemos y experimentamos que no es algo añadido a nuestra condición sino lo que nos hace ser definitivamente lo que estamos llamados a ser. 
2.- Creados en esperanza. Hay como un primer umbral de esa gracia venidera: es la Promesa de Dios (Gn 12; Lv 7, 20; Sal 2, 7; 56, 4; 119, 132; Am 9, 11; Mi 7, 20)hecha al hombre que ha sembrado en él la humilde, pero sabia, esperanza. Todo vive en estado de buena esperanza. Una especie de fuego interior que siempre está en ascuas y que basta que la aticen para que se levante en llamas. La esperanza ha dibujado en todos nosotros el gesto que nos identifica, de pie y oteando un horizonte del que esperamos confiadadamente una gracia que llegarái. Así vivimos, alzados y en espera de un don, porque para él estamos hechos y hacia él tiende nuestro corazón y nuestra vida, pues tenemos la certeza de que lo que nos envuelve no tiene la palabra definitiva, que siempre hay algo que está por llegar. Por eso, nos apostamos en la espera esperanzada de un modo tan incondicional que, cuando falta, es porque se ha dado ya una especie de muerte. La Promesa ha dejado en lo más íntimo del corazón una certeza de salvación, de luz, de dicha, de alegría verdadera… 
Aunque la Promesa se retarde, la esperanza nunca abandona. Y esa esperanza pequeña y escondida, arcana e indomeñable, es difícil de asfixiar, de ahogar, de amordazar. Si más allá de la muerte solo sobrevivirá el amor, hasta ese instante límite nos sostiene la esperanza, ella es quien nos deja en manos del Amor sin fin. Siempre, tiene la última palabra, decidiendo sobre la vida… Por eso, donde hay esperanza hay lucha, búsqueda, renovación… porque, donde ella está, nunca se claudica. Es la tenaz esperanza la que cree que en la tierra de nuestros imposibles puede plantarse la tienda de la salvación. Es la humilde esperanza la que, como una pequeña semilla, puede crecer hasta hacerse un árbol robusto. Es la resistente esperanza la única que en medio del horror sostiene la vida. 
Por eso no nos es concedido a los creyentes apagar el pábilo vacilante, la caña cascada, la vida incipiente, porque esconden en su debilidad aún la savia y la lumbre de la esperanza. El cristiano siempre sostendrá un triple compromiso con la verdad sobre el hombre: que hay en él un inviolable “al que tú no tocarás”; que nada es inexorable, fatal, irremisible, irrevocable, irremediable… ;que la realidad no es simplemente lo que es, sino lo que podría ser, lo que debería ser, lo que sería deseable. Y todo ello porque hemos sido creados por su Amor en esperanza. 
3.- De esta esperanza resistente se alza el grito, la prez, el gemido, la petición a Dios para que cumpla sus promesas. "¡Ojalá rasgaras el cielo y bajaras, derritiendo los montes" (Is 64, 1)… Visítanos con tu salvación (salm 105, 1)… "Ven a visitar tu viña, la viña que tu diestra plantó y que tú hiciste vigorosa… Que brille tu rostro y nos salve. Danos vida, para que invoquemos tu nombre" (Salmo 79). Atráenos para que volvamos… Ven, Señor Jesús… En estos gritos están todos los gritos de los hombres, todas las dudas, todos los deseos, todas las esperanzas, aunque no tengan destino o destinatario, elevados desde las más terribles lejanías, desde las ausencias de Dios más destructivas. Porque, es irrenunciable, aguardamos la alegre esperanza. Por eso, cercano el día del Nacimiento de Jesús la Iglesia irrumpe en cantos con las antífonas de Adviento más bellas dirigidas al que ha de venir, urgiéndole su venida: ¡O Sapientia, O Adonai, O Radix, O Clavis, O Oriens, O rex, O Emmanuelii… Ven a iluminarnos, Ven a libertarnos, ven y muéstranos el camino, ven y sálvanos! 
4.- Hemos sido salvados en esperanza. Y Dios cumple su promesa allegándose al hombre en su Hijo, gracia definitiva, plenitud de gracia. Dios se nos hizo infinitamente próximo y prójimo en Jesús. En el pequeño Niño de Belén “Ha aparecido la bondad de Dios, nuestro Salvador, y su amor al hombre” (Tit 3, 4). Esta es la Buena Nueva. Él es la nueva Zarza Ardiente, Él escuchará los gemidos del pobre, socorrerá al que no tenía protector, Él será el Dios cercano y compañero del hombre. Tan cerca del hombre que le busca hasta el último confín, hasta el límite de la muerte, hasta el abismo de Infiernos. Sin imponerse por la violencia ni la humillación, sino a través del camino de la condescendencia, del abajamiento, de la pequeñez, de la inexistencia, de la pobreza, de la humildad, se ha acercado a nosotros. Su projimidad no solo le ha llevado a avecinarse sino también a hacerse uno de los nuestros y, más aún, a ocupar nuestro lugar en la cadena de horrores que nos asaltan (Mt 25, 40). Así es como ha aparecido la bondad de Dios en el mundo y su amor por el hombre, superando todas nuestras expectativas y esperanzas, cubriéndonos de un amor, misericordia y compasión que no conocíamos. 
5.- El umbral que abre el camino de vuelta. Jesucristo, venido al mundo para salvarlo, es el cumplimiento abundante y excesivo de la Promesa de Dios hecha a nuestros padres. Él es la razón para volver a Dios. Al mirar al Dios que se ha inclinado sobre el hombre y se ha abajado hasta su altura, descubrimos el amor arrodillado de un Dios que no quiere sino que su criatura se salve. La Promesa, cumplida generosamente, tiene la fuerza de la salvación, que alza y engrandece, y la debilidad humilde de un amor que ha descendido suplicante hacia el que ama para hacerle volver. “Porque te amo te salvo”. Esta paradoja atrae la mirada, suscita la pregunta, provoca el asombro, desencadena una transformación, un cambio, un retorno, la conversión del hombre hacia este Dios que tanto le ama. En Jesús Dios mismo dice al hombre: “Estoy aquí y te amo. Soy yo, no temas. He venido a abrazar tu existencia como un amante, a asumir tu desdicha como un esposo, a sanar tus heridas como un médico, a cubrir con mi ternura y misericordia toda tu desnudez y desamparo. No, no me he olvidado de ti. Todo estaba orientado a este instante de amor ardiente y compasivo. Contigo me hago pequeño, hacia ti desciendo, por ti me ofrezco y me pongo en tus manos. He venido. Soy tuyo”. 
Este es el Camino elegido por Dios para encontrarnos y hacernos volver… y por este camino ha de volver el hombre hacia Él (SAN AGUSTÍN, Sermón 279, 7, “El permanece allí adonde nos dirigimos, vino por donde regresamos”). La gracia de su venida es una prenda de esperanza porque ha trazado el camino de vuelta. Crucemos también nosotros este umbral, el de la humildad y la pequeñez, el del abajamiento y la condescendencia, para entrar en el Camino de vuelta a la Casa del Padre. La primera misericordia y compasión de Dios con los que andábamos en sombras de muerte lleva el signo de Jesús, hecho Niño en Belén. Aquí se nos da el primer hito en el Camino de vuelta hacia el Padre. Aquí se comienza a cumplir la Promesa, aquí echa raíces nuestra esperanza definitiva. Aquí se nos aclara cómo vivir entre los hombres los que creemos en Él. Siempre será la bondad, expresada con humilde con-descendencia, la que trace el camino de amor hacia el hombre. Y, éste sabiéndose de este modo amado, se levantará y recorrerá, cumplida su esperanza, el camino hacia el Padre. 
Nuestra Comunidad os tiene presentes a todos y ora por vosotros con sincero afecto. Unidsísimas. 
¡Feliz Navidad, Feliz Venida de Dios a nosotros en humilde pequeñez y pobreza! ¡Dichosa projimidad de Dios que nos hizo volver a Él! 
M. Prado 
Comunidad de la Conversión 

BRIEF DER EINHEIT – Weihnachten 2013

[CARTA ESPAÑOL]
„Die Güte und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, ist uns erschienen“ (Titus 3,4)

1.     Die Gnade der Rückkehr. Unsere Gottesferne führte uns zunehmend in eine absolute Entfremdung. Diese Entfremdung lässt uns fliehen vor Jemandem und heimlich ein Glück suchen, das uns ständig zu entrinnen scheint bzw. nicht wirklich Frucht in unserem Leben trägt. Die Rückkehr ist kein Willensakt des Menschen. Sie basiert auf einer Anziehung, die Gott auf den Menschen ausübt, gleich einer Präsenz absoluten Wertes, die sich ihm aufdrängt, meist sehr langsam, und nach und nach auf jegliche Entscheidung oder Neigung des Menschen Einfluss nimmt. Wir kehren aufgrund reiner Gnade zurück und durch unser Festhalten an dieser Gnade, wenn wir verstehen und erfahren, dass es sich hier um kein künstlich Zusatzelement zu unserem Naturell handelt, sondern dass genau dies uns letztendlich zu unserer wahren Berufung, unserem wahren Sein führt.

2.     Zur Hoffnung geschaffen. Etwas wie eine erste Tür zu dieser zukünftigen Gnade ist die Verheiβung Gottes an den Menschen (Gen 12; Lev 7,20; Ps 2,7; 56,4 119,132; Am 9,11; Mi 7,20), die in ihm die demütige, aber weise Hoffnung eingepflanzt hat. Alles lebt in diesem Zustand der guten Hoffnung. Sie ist eine Art inneres Feuer, das immerzu seine Glut bewahrt, und sobald es geschürt wird, erneut in Flammen ausbricht. Die Hoffnung hat in uns allen die Haltung geprägt, die uns Menschen kennzeichnet, aufrecht und auf den Horizont spähend, von dem wir vertrauensvoll ein künftiges Gut erwarten. So leben wir, aufgerichtet und in Erwartung einer Gabe, denn dafür wurden wir geschaffen und danach zieht es unser Herz und unser Leben, denn wir haben die Gewissheit, dass das, was uns umgibt, nicht das letzte Wort haben wird, dass immer etwas ausbleiben wird. Deshalb setzen wir auf die hoffnungsvolle Erwartung, und zwar auf eine derart bedingungslose Art und Weise, dass ihr Fehlen ein Ausdruck dafür ist, dass sich bereits eine gewisse Art des Todes eingestellt hat. Die Verheiβung hat im innersten des Herzens eine Gewissheit der Erlösung hinterlassen, des Lichtes, des Glücks, der wahren Freude ...
Wenn auch die Verheiβung sich nicht gleich erfüllt, die Hoffnung lässt nie im Stich. Und diese kleine und verborgene Hoffnung, geheim und unbezähmbar, ist nur schwer zu ersticken, zu ertränken, mundtot zu machen. Wenn über den Tod hinaus nur die Liebe überleben wird, wird dieHoffnung es sein, die uns bis zu diesem entscheidenden Augenblick trägt und die uns in die Hände der ewigen Liebe legt. Immer wird sie das letzte Wort haben, über unser Leben entscheiden ... Deshalb wird dort, wo es Hoffnung gibt, immer auch Kampf, Suche, Erneuerung existieren ... denn wo sie ist, gibt man niemals auf. Es ist die kühne Hoffnung, die glaubt, dass sich auf dem Boden unserer Unmöglichkeiten das Zelt des Heils errichten lässt. Es ist die demütige Hoffnung, die gleich eines kleinen Samenkorns emporwachsen kann zu einem grossen, starken Baum. Es ist allein die widerstandsfähige Hoffnung, die inmitten des Horrors Leben erhalten kann.
Deshalb ist es uns Gläubigen nicht gestattet, das geknickte Rohr zu zerbrechen, den glimmenden Docht, das beginnende Leben auszulöschen, denn sie bergen in ihrer Schwachheit noch den Lebenssaft und die Glut der Hoffnung. Der Christ wird immer an einer dreifachen Verpflichtung der Wahrheit des Menschen gegenüber festhalten: dass es in ihm ein unantastbares „Den-du-nicht-anrühren-wirst“ gibt; dass nichts vollkommen unwiderruflich, fatal, unentschuldbar, nicht wieder gutzumachen ... ist; dass die Wirklichkeit nicht einfach nur das ist, was sie ist, sondern das, was sie sein könnte, was sie sein sollte, was wünschenswert wäre. Und all das, weil wir durch seine Liebe in Hoffnung geschaffen sind.
3.     Aus dieser widerstandsfähigen Hoffnung heraus erhebt sich der Schrei, die Anrufung, das Seufzen, die Bitte an Gott,  dass er seine Verheiβungen erfüllen möge. „Reiss doch den Himmel auf, und komm herab, so dass die Berge zittern vor dir“ (Jes 63,19) ... Such mich auf und bring mir Hilfe! (Ps 106,4) ... „Wende dich uns wieder zu! ... Sorge für diesen Weinstock und für den Garten, den deine Rechte gepflanzt hat. ... Erhalt uns am Leben! Dann wollen wir deinen Namen anrufen ... Lass dein Angesicht leuchten, dann ist uns geholfen“ (Ps 80). Zieh uns zu dir, damit wir zurückkehren ... Komm, Herr Jesus ... Diese Schreie umfassen alle Schreie der Menschen, alle Zweifel, alle Sehnsüchte, alle Hoffnungen, auch wenn sie an nichts und niemanden gerichtet sind, erhoben aus Situationen der schrecklichsten Entfremdung, der zerstörerischsten Abwesenheit Gottes. Denn es gibt keinen anderen Weg, als an dieser guten Hoffnung festzuhalten. Deshalb nähert sich die Kirche dem Tag der Geburt Jesu mit den schönsten Adventsgesängen und –antifonen an den, der kommen wird, die ihn drängen, sein Kommen zu beschleunigen: O Weisheit, o Adonai, o Sproß, o Schlüssel, o Morgenstern, o König, o Immanuel ... Komm und erleuchte uns, komm und befreie uns, komm und zeig uns den Weg, komm und rette uns!

4.     Wir wurden in Hoffnung gerettet. Und Gott erfüllt seine Verheiβung an den Menschen in seinem Sohn, der endgültigen Gnade, der Fülle der Gnade. Gott ist uns unendlich nahe gekommen in Jesus. Im kleinen Kind von Betlehem ist uns die „Güte und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschienen“ (Titus 3,4). Dies ist die gute Nachricht. Er ist der neue brennende Dornbusch, Er wird die Schreie des Armen erhören, dem zu Hilfe eilen, der keinen Beschützer hatte, Er wird der nahe Gott und Weggefährte des Menschen sein. Dem Menschen so nahe, dass er für die Suche nach ihm bis zum allerletzten Ende geht, bis zur Todesgrenze, bis zum Abgrund der Hölle. Ohne sich weder durch Gewalt noch durch Demütigung aufzudrängen, sondern er hat den Weg des Entgegenkommens gewählt, sich erniedrigt, klein gemacht, inexistent, arm, demütig, um sich uns zu nähern. Seine Nähe hat ihn nicht nur zu einem Entgegenkommen geführt, sondern auch dazu, einer von uns zu werden, und, mehr noch, sogar unseren Platz einzunehmen hinsichtlich all des Schrecklichen, was uns widerfährt (Mt 25, 40). Auf diese Weise ist die Güte und Menschenliebe Gottes zu uns gekommen, sie hat alle unsere Erwartungen und Hoffnungen übertroffen, und uns mit einer uns bis dahin unbekannten Liebe, Barmherzigkeit und Erbarmen zugedeckt,

5.     Die Tür, die den Rückweg öffnet. Jesus Christus, der in die Welt kam, um die Welt zu retten, ist die überreiche Erfüllung der Verheiβung Gottes an unsere Väter. Er ist der Grund unserer Rückkehr zu Gott. Wenn wir auf Gott schauen, der sich dem Menschen zugeneigt hat und bis zu seiner Ebene heruntergestiegen ist, entdecken wir die kniende Liebe Gottes, der nichts anderes möchte, als dass sein Geschöpf heil wird. Die groβzügig erfüllte Verheiβung hat die Kraft des Heils und der Rettung, die erhebt und groβ macht, und die demütige Schwachheit die einer Liebe, die herabgekommen ist zu dem Geliebten mit der Bitte, dass er zurückkehren möge. „Weil ich dich liebe, rette ich dich“. Dieses Paradox zieht den Blick auf sich, wirft Fragen auf, erweckt Staunen, bringt eine Verwandlung in Gang, eine Veränderung, eine Rückkehr, die Umkehr des Menschen zu diesem Gott, der ihn so sehr liebt. In Jesus sagt Gott selbst dem Menschen: „ Ich bin hier und liebe dich. Ich bin es, fürchte dich nicht. Ich bin gekommen, um deine Existenz zu umarmen wie ein Geliebter, dein Unglück auf mich zu nehmen wie ein Gemahl, deine Wunden zu heilen wie ein Arzt, mit meiner Zärtlichkeit und Barmherzigkeit all deine Nacktheit und Schutzlosigkeit zu bedecken. Nein, ich habe dich nicht vergessen. Alles war ausgerichtet auf diesen Augenblick der brennenden Liebe und Barmherzigkeit. Mit dir mache ich mich klein, ich komme zu dir herab, für dich bringe ich mich dar und gebe mich in deine Hand. Ich bin gekommen. Ich bin dein.“
Dies ist der Weg, den Gott gewählt hat, um uns zu finden und zurückkehren zu lassen ... und auf diesem Weg muss der Mensch zu ihm zurückkehren (Hl. Augustinus, Predigt 279, 7, „Er bleibt dort, wohin wir gehen, kam auf dem Weg, auf dem wir zurückkehren“). Die Gnade seines Kommens ist ein Zeichen der Hoffnung, weil er damit einen Rückweg aufgezeigt hat. Treten auch wir über diese Türschwelle, die der Demut und des Kleinseins, der Erniedrigung und des Hinabsteigens, um uns auf den Rückweg zum Haus des Vaters zu machen. Der gröβte Ausdruck der Barmherzigkeit und der Güte Gottes gegenüber denen, die im Schatten des Todes lebten, trägt das Zeichen Jesu, der ein Kind in Betlehem wurde. Hier finden wir den ersten Meilenstein auf dem Rückweg zum Vater. Hier beginnt die Erfüllung der Verheiβung, hier schlägt unsere letztendliche Hoffnung Wurzeln. Hier verdeutlicht sich uns, wie wir, die wir an Ihn glauben, unter den Menschen leben sollen. Es wird immer die Güte sein, ausgedrückt in einem demütigen Mit-hinabsteigen, die den Weg der Liebe zum Menschen vorzeichnet. Und wer sich auf diese Weise geliebt weiβ, wird sich aufrichten und sich – angesichts der Erfüllung seiner Hoffnung – auf den Weg zum Vater machen.

Unsere Gemeinschaft hält Euch alle präsent und betet für Euch in aufrichtiger Zuneigung. Innigst verbunden.
¡Feliz Navidad! Frohe Weihnachten! Ein frohes Kommen Gottes zu uns in demütiger Kleinheit und Armut! Oh glückliche Nähe Gottes, durch die er uns zu sich zurückkehren lieβ.
M. Prado

Comunidad de la Conversión/Gemeinschaft der Bekehrung